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Mehr als 15 Jahre im Dialog mit Mensch und Raum.

Cover und Innenseiten eines Buches mit dem Titel 'Soul in Space', das sich mit der Verbindung von Psychiatrie und Architektur beschäftigt. Bilder zeigen Grundrisse und ein Gebäude des Zentrums für seelische Gesundheit in Neuss.
Julia Kirch hält eine Präsentation vor Publikum, zeigt auf eine Leinwand mit Text über Architektur und Akustik. Im Hintergrund sind verschwommene Menschen in einem Gebäude zu sehen.
Ein Buch mit dem Titel "Das Kranke(n)haus: Wie Architektur heilen hilft" liegt auf einem Tisch. Das Cover hat ein buntes Design mit verschiedenen geometrischen Formen, die an einen Schilderwald aus Wegweisern erinnern sollen.
Design-Thinking-Workshop: Vier Frauen stehen vor einer Wand mit großen Papierbögen, die mit bunten Haftnotizen versehen sind. Links ist eine Präsentationsslide zu sehen, auf der Fragen und Anweisungen zum Finden der besten Idee stehen.

Aktivitäten

Output & Input

Portrait Julia Kirch

Der seriöse Lebenslauf

Dr.-Ing. Architektin Julia Kirch arbeitet seit mehr als 15 Jahren an der Schnittstelle von Architektur und Gesellschaft. Seit 2021 ist sie Referentin für Wissenstransfer im Architekturbüro a|sh sander.hofrichter architekten, das zu den führenden Büros für Gesundheits- und Bildungsbauten in Deutschland zählt. Dort ist sie insbesondere in den frühen Phasen der Projektentwicklung tätig. Zu ihrem Portfolio gehören die Bedarfserhebung in der Leistungsphase Null, das Erstellen von Raumprogrammen und Machbarkeitsstudien sowie das Schreiben, Sprechen und Darstellen von Architektur.

Von 2023 bis 2026 absolvierte sie im Qualifizierungsprogramm PROFfm an der Frankfurt University of Applied Sciences (FRA-UAS) in Kooperation mit a|sh ihren Postdoc. Dafür führte sie Gebäude-Evaluationen als POE (Post-Occupancy Evaluation) zur Beurteilung der baulichen Funktionalität von Notaufnahmen durch. Davor promovierte sie an der TU Dresden über demenzsensible Krankenhausarchitektur und war während dieser Zeit Stipendiatin im Graduiertenkolleg „Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus“ des Netzwerks Alternsforschung der Universität Heidelberg, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wurde.

Zuvor arbeitete sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Hochschule OWL (TH OWL) in der architekturpsychologischen Forschung. Sie hat einen Masterabschluss der Fakultät für Gesundheit der Universität Witten/Herdecke sowie Diplome in Innenarchitektur und Architektur der TH OWL.

Foto: © Konrad Gös

Eine Tasse Espresso auf einem Unterteller mit einem Löffel, ein Glas Aperol Spritz, ein Glas Wasser und ein Laptop mit Post-It auf einem Tisch in einem Café.

Der erklärende Lebenslauf

  • Das Studium der Innenarchitektur hat mich gelehrt, Architektur von innen heraus zu gestalten - aus der Perspektive des Menschen.

  • Im Architekturstudium habe ich gelernt, diese Entwurfshaltung auf die nächsten Maßstabsebenen Gebäude und Stadt zu übertragen.

  • Im Masterstudium habe ich begriffen, dass vulnerable Menschen mehr auf unterstützende, selbsterklärende Umwelten angewiesen sind und dass multiprofessionelle Zusammenarbeit zu besseren Ergebnissen bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen führt.

  • In meiner mehrjährigen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin habe ich mein Wissen darüber vertieft, wie Raumwirkung untersucht werden kann.

  • Durch meine Promotion habe ich verstanden, dass verletzliche Menschen Seismographen für die Qualität der gebauten Umwelt sind. Ich lernte auch die Grenzen von Architekturforschung kennen.

  • Jetzt bin ich als Referentin für Wissenstransfer bei a|sh sander.hofrichter architekten mit den Herausforderungen der täglichen Bau- und Planungspraxis konfrontiert. Dort vermittle ich zwischen Nutzern und Gebäude, zwischen Bedarf, Bedürfnis und Förderfähigkeit, zwischen Professionen.

Ich schreibe, aber ich bin keine Schriftstellerin.

Ich mache Kunst, bin aber keine Künstlerin.

Ich bin Architektin, aber ich baue nicht.

Ich forsche, bin aber keine Wissenschaftlerin.

 

Durch die Beobachtung des Dialogs zwischen Mensch und gebauter Umwelt dokumentiere ich, wie der Raum dazwischen entsteht.

Wand mit einem goldenen Richtungspfeil und den Worten 'AUSSTELLUNG SAMMLUNGEN' in schwarzer Schrift auf Betonhintergrund, aufgenommen im Kunsthaus Zürich.
Schaufenster eines Buchladens mit diversen Büchern und Magazinen, darunter über Architektur und Kunst. Text auf dem Fenster identifiziert den Laden als "Buchladen der Akademie der Künste". Es handelt sich um ein nächtliches Bild.
Moderne Innenarchitektur eines Gebäudes mit großen Glasfenstern. Einige Menschen tanzen Tango bei Nachtlicht,  andere sitzen in der Nähe oder liegen auf Liegestühlen. Eine Person geht vorbei.

Alles beginnt mit einem Dialog.

Mit mir über kirch.arch@gmail.com

Zwei Personen sitzen auf einer Mauer mit der Aufschrift "HONOR OF STAFF SERGEANT" und unterhalten sich. Im Hintergrund sind Baustellen und Gebäude bei Sonnenuntergang sichtbar.
Fahrräder stehen vor einem Gebäude mit einem großen Banner, auf dem "DENN WOVON LEBT DER MENSCH?" steht. Zwei Personen unterhalten sich neben den Fahrrädern.

Kontakt

Ihr möchtet mit mir einen raumdialog führen? Als Projekt, Vortrag, Workshop, Publikation oder einfach als Frage? Dann schreibt eine E-Mail direkt an mich (kirch.arch@gmail.com) oder nutzt das Kontaktformular.

Ich freue mich, von euch zu hören.